„Ein Lobbyregister, einen Lobbybeauftragten, einen legislativen Fußabdruck und Transparenz beim Parteisponsoring – das sind gute Ideen, die ich voll unterstütze“, erklärt SPD-Bundestagskandidat Jan Deboy zum jüngsten Gesetzentwurf der SPD-Bundestagsfraktion gegen Lobbyismus. Die Vorlage werde voraussichtlich im März im Kabinett beschlossen, wie er aus Fraktionskreisen erfahren habe.

„Der Einfluss von Lobbygruppen auf die Politik muss eingeschränkt werden. Daher ist jeder Schritt zu mehr Lobbyregulierung gut. Es ist gut, dass die SPD-Bundestagsfraktion dafür sorgen will.“

Gerade die Politik auf bundesdeutscher und europäischer Ebene sei massiv vom Lobbyismus ins Visier genommen worden. „Hier ist viel Vertrauen in politische Akteure verloren gegangen. Deshalb fordere ich seit langem ein Lobbyregister, auch eine Reform der Parteienfinanzierung ist notwendig. Es muss klar sein, wer aus welchem Grund mit welchen Politikern sprechen und auf sie Einfluss nehmen will. Dafür werde ich mich auch im Falle meiner Wahl im Bundestag einsetzen. Politische Entscheidungen waren lange Zeit nicht mehr nachvollziehbar – das müssen wir durch mehr Transparenz im politischen Handeln ändern“, schließt der Sozialdemokrat ab.