Jan Deboy spielt Gitarre
Jan Deboy spielt Gitarre

Über mich

Meine Herkunft

Jan Deboy in Gernsheim

Meine Großväter arbeiteten auf der Deponie in Büttelborn und als Schiffs-Kapitän auf dem Rhein. Meine Großmutter war bei Opel tätig – genau wie ihre Mutter vor ihr. Mein Vater konnte dank der Bildungspolitik der SPD als erster in der Familie studieren. Sie alle waren engagiert in der Sozialdemokratie. Für mich war darum schon in der Schulzeit klar: „Ich bin Sozialdemokrat“. Ich empfinde großen Respekt vor der redlichen Arbeit, mit der sie Tag für Tag ihre Familien ernährten. Ihrem Vorbild versuche ich nachzufolgen.

Nach meinem Abitur am Gernsheimer Gymnasium war ich freier Mitarbeiter bei der Rüsselsheimer Zeitung „Main-Spitze“. Gleichzeitig studierte ich an der Goethe Universität in Frankfurt Kulturanthropologie, Europäische Ethnologie und Anglistik. Auf meine Abschlussnote „sehr gut“ und ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes bin ich im Nachhinein schon ein wenig stolz. Nach dem Studium wurde ich Mitarbeiter des „Fördervereins Ringstraßensiedlung e.V.“ in Raunheim. Dort kümmerte ich mich um Familien, deren Kinder nicht in die Kita gingen. Außerdem half ich, ein Bildungskonzept für Raunheim auf den Weg zu bringen und umzusetzen.

Meine Überzeugungen

Jan Deboy mit Frau und Kind beim Spielen

Sechs Jahre lang leitete ich die Geschäftsstelle der SPD im Kreis Groß-Gerau. In dieser Zeit war ich außerdem stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag. Dank dieser beiden Tätigkeiten bin ich jederzeit „nah bei de Leut“, kenne die Wünsche und Sorgen der Menschen quer durch den Kreis. Mittlerweile habe ich mich auch mit meiner eigenen Familie – meiner Frau und meinem Sohn – in Gernsheim niedergelassen. Klar ist: Auch wenn das Ried mein Zuhause ist – der Kreis Groß-Gerau ist meine Heimat.

Als Abgeordneter im Kreistag versuche ich stets, den Kreis als Ganzes im Blick zu haben. Denn Kirchturmdenken hilft nicht weiter. Genauso will ich es auch als Abgeordneter im Bundestag halten: Ich will, dass alle Menschen im Kreis Groß-Gerau in möglichst gleichen, guten Verhältnissen leben können. Egal, ob es um den Erhalt von Arbeitsplätzen, den Schutz unserer Umwelt, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur (inklusive Lärmschutz), die Auswirkungen des Frankfurter Flughafens oder die Finanzen der Städte und Gemeinden geht.

Ich will, dass alle Menschen im Kreis in möglichst gleichen, guten Verhältnissen leben können. Egal, ob es um Arbeitsplätze, Umweltschutz, die Auswirkungen des Flughafens oder die kommunalen Finanzen geht.

Jan Deboy

Jan Deboy - setzt sich ein für Groß Gerau

Ich will, dass alle Menschen im Kreis in möglichst gleichen, guten Verhältnissen leben können. Egal, ob es um Arbeitsplätze, Umweltschutz, die Auswirkungen des Flughafens oder die kommunalen Finanzen geht.

Jan Deboy

Meine Vorhaben

Ich will in Berlin bodenständige, transparente und offene Politik für die Menschen im meiner Heimat machen. Besonders im Blick habe ich dabei diejenigen, denen es ohnehin schon nicht gut geht. Alle, die kurz davor sind, in Armut abzurutschen – oder bereits in Armut leben. Dabei denke ich auch an diejenigen, die mit harter Arbeit für überschaubaren Wohlstand kämpfen. Sie zusammen bilden aber die Mitte unserer Gesellschaft und verdienen besonderen Schutz. Genauso wie alle, die dafür arbeiten, dorthin zu gelangen. Ich kämpfe dafür, dass auch die „Kleinen“ unserer Gesellschaft nicht vergessen werden.

 

 

 

Jan Deboy - Bundestagskandidat für Groß Gerau
Jan Deboy - Bundestagskandidat für Groß Gerau

Ich will mich konkret dafür einsetzen, dass…

1) …Kinderkrippen und Kindertagesstätten für die Eltern kostenfrei werden. Ich finde, dass sie wie Schulen und Hochschulen Bildungseinrichtungen sind. Daher sollten sie kostenfrei angeboten werden. Das trüge zum einen dazu bei, dass Eltern verstärkt eine Chance haben, Arbeit und Familie zu vereinbaren. Es würde aber auch speziell Alleinerziehende entlasten, die laut Mikrozensus 2014 zu über 40 Prozent von Armut bedroht sind. Gerade einmal 36 Prozent der 1-Jährigen sind in Krippen oder in der Kindertagespflege untergebracht, bei den 2-Jährigen sind es gut 60 Prozent. Es fehlen bundesweit 228.000 Kita-Plätze, trotz dem seit 2013 bestehenden Rechtsanspruch.

2) …auch diejenigen wieder eine Chance auf einen geregelten Arbeitsablauf bekommen, die schon lange Zeit arbeitslos sind. Das ist machbar – aber wir müssen endlich die soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen verbessern. Das ist eines der Ziele eines „sozialen Arbeitsmarktes“. In diesem begleitet der Staat Langzeitarbeitslosen sozialpädagogisch, ermöglicht eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und gibt Zuschüsse. Statt Regelbedarf und Unterkunft zu finanzieren, wird ein Zuschuss für eine bedarfsdeckende Beschäftigung gegeben und eine sozialpädagogische Fachkraft eingesetzt. Die Mittel hierfür könnte der Bund bereitstellen. Dafür müsste er nur das Geld, das in die Finanzierung der Arbeitslosigkeit fließt, in den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor umleiten.

3) …Frauen und Männer die gleiche Entlohnung bekommen. Frauen sollten sich nicht mehr mit im Schnitt nur 72 Prozent des Einkommens von Männern zufrieden geben müssen. Dass Frauen und Männer hier ungleich behandelt werden, ist nicht gerecht.

4) …Wohnraum gefördert und geschaffen wird, der auch für Menschen mit wenig Geld bezahlbar ist. Das sollte im besten Fall im Bereich der bestehenden Wohnbebauung erfolgen – und nicht isoliert von der restlichen Bevölkerung.